Bau- und Ausstattungsbeschreibung

1. Allgemeines

Bei dem Objekt Alfredstraße 172 handelt es sich um ein Wohngebäude, das im Jahre 1929 in massiver Bauweise errichtet wurde. Das Gebäude besteht aus 3 Regelgeschossen (Hochparterre bis 2. OG) mit jeweils zwei Wohnungen pro Etage.

Das gesamte Gebäude wurde in 2005/2006 grundlegend saniert. Die Wohnungen im Hochparterre und im 1. OG erhielten neue zeitgemäße Grundrisse.

Der leerstehende Dachraum wurde für Wohnzwecke ausgebaut, geteilt und über innenliegende Raumtreppen mit den darunter liegenden Wohneinheiten des 2. OG verbunden. Es entstanden zwei Maisonettewohnungen.

Der Souterrainbereich wurde mit dem darüber liegenden Bereich der Hochparterre-Wohnung über eine innenliegende Raumtreppe verbunden. Es entstand eine 2-geschossige Wohneinheit mit Terrasse, Balkon und kleinem Garten. Diese Wohneinheit wird über einen eigenen Eingang von der Köndgenstraße aus erschlossen.

Die Sanierungsmaßnahmen beachten die anerkannten Regeln der Technik, die einschlägigen DIN-Vorschriften und die gültige Energieeinsparverordnung als gesetzliche Vorschrift zum Wärmeschutz.

Es ist zu berücksichtigen, dass bei Wänden und Böden altbautypische Unebenheiten bestehen können, insbesondere im Hinblick auf die Bestanduntergründe. Derartige Unebenheiten stellen keinen Baumangel dar.

 

2. Rohbau

Der gesamte Rohbau besteht aus Ziegelmauerwerk. Er steht auf einem trockenen Keller, der den gesamten Baukörper umfasst. Die Hausaußenwände bestehen im Keller aus 36 cm Ziegelmauerwerk.

Die tragenden Innenwände bestehen aus 25 cm Ziegelmauerwerk, die nichttragenden aus 13 cm Ziegelmauerwerk, Gasbeton oder Trockenbauwänden. Verschiedene Schornsteinzüge sind in die Innenwände integriert und wurden beim Umbau als Leitungsschächte genutzt, ansonsten abgetragen.

Die Geschossdecken in Keller, Hochparterre und 1. OG sind Stahlbetondecken, auf Unterzügen und Stb - Säulen aufgelagert. Die Geschossdecke im 2. OG ist eine Holzbalkendecke. Die Holzbalken wurden senkrecht zu den Außenwänden verlegt. Die Holzbalkendecke zeigt den zum Herstellungszeitpunkt üblichen schalldämmenden Aufbau.

Das Holzbalken-Walmdach ist ohne Befund, blieb erhalten und wurde entsprechend aufgedoppelt, um ausreichend Raum für eine zeitgemäße Wärmedämmung mit Luftschicht zu bilden.

Das Gebäude wurde mit Betondachsteinen neu eingedeckt. In das Dach wurden Loggien integriert. Das gesamte Entwässerungssystem wurde erneuert.

Für das Hochparterre und das 1.OG wurde zur Köndgenstraße hin eine Balkonanlage als Stahlkonstruktion errichtet, so dass jede Wohnung über 1 oder 2 Balkone bzw. Loggien verfügt.

Das Treppenhaus besteht aus Holztreppen, gelagert auf Podesten aus Stahlbeton. Es wurde umfassend aufgearbeitet und blieb als Ganzes erhalten.

 

3. Baukonstruktion

3.1. Wände

Alle tragenden Konstruktionen wurden auf die neue Nutzungsart geprüft. Die tragenden Bauteile bzw. Wände blieben erhalten, das statische System wurde im wesentlichen nicht verändert.

Neu zu errichtende Wohnungstrennwände wurden unter Beachtung des Schallschutzes in zweischaligem Metallständerwerk mit doppelter Gipskartonbeplankung hergestellt.

Neue nichttragende Wohnungsinnenwände wurden in doppelt beplanktem Gipskartonständerwerk hergestellt. Diese erhielten im Nassbereich eine feuchtraumgeeignete Ausführung.

Die Giebel- und Drempelwände im Dachgeschoss wurden mit einer Gipskartonbekleidung auf Metallständerwerk bzw. Holzkonstruktion einseitig beplankt und mit Mineralwolldämmung und Dampfsperre verkleidet.

 

3.2. Decken

Die Mindestdeckenhöhe richtet sich nach den vorhandenen Geschosshöhen des Gebäudes. Der Zustand und die Tragfähigkeit der Holzbalken-Deckenkonstruktion des 2. OG wurde vor Beginn der Arbeiten auf die neue Nutzung hin statisch überprüft. Beschädigte Deckenbalken wurden ausgetauscht bzw. saniert. Die Holzbalkendecken erhielten Unterdecken aus Gipskarton.

 

3.3. Dach

Das vorhandene Satteldach erhielt eine neue Betondachsteindeckung, Farbe Anthrazit, Fabrikat Braas einschl. neuer Dachlattung, Deltafolie und sämtlichen Anschlussarbeiten.

Die Dachverblechungen, Rinnen und Fallrohre wurden demontiert, neue wurden aus vorgewittertem Rhein-Zinkblech gefertigt. Die alten, nicht mehr benötigten Kamine wurden abgetragen. Die gesamte Dachkonstruktion

wurde auf ihre Tragfähigkeit statisch überprüft. Beschädigte Dachsparren wurden ausgetauscht bzw. - wenn statisch notwendig - verstärkt.

Das Dachgeschoss erhielt eine Wärmedämmung gemäß bauphysikalischen Erfordernissen nach Maßgaben der EnEV sowie eine Gipskartonplattenverkleidung. Die Wärmedämmung wurde zwischen die Sparren so eingebaut, dass eine ausreichende Hinterlüftung des Dachraumes gegeben ist.

 

3.4. Fassade

Die Fassade des Gebäudes wurde auf Tragfähigkeit überprüft und mit dem Wärmedämmverbundsystem Fabrikat Sto Therm Classic aus PSHartschaumplatten nach den Maßgaben der EnEV versehen. Die Fassadenoberfäche wurde aus Kunstharz- bzw. Mineralputz hergestellt. Der Anstrich der Fassade und der Sockelflächen erfolgte mit Sto Lotusan.

 

3.5. Dachterrassen

Die Dachwohnungen erhielten Dachterrassen mit einer fachgerechte Abdichtung zum darunter liegenden Geschoss. Ausführung als Warmdach mit Dampfsperre, Wärmedämmung, Bitumenabdichtung. Die Dachterrassen wurden mit beschichteten Terrassenplatten Fabrikat Marlux Granité auf mit Mörtel gefüllten Folienbeuteln bzw. mit einem Belag aus Hartholz Bankirai Terrassendielen der Qualität A/B, einseitig geriffelt, oder gleichwertig belegt.

 

3.6. Balkonanlage (EG/1. OG)

Zur Köndgenstraße hin wurde eine Balkonanlage als vorgesetzte Konstruktion angebaut mit einem Laufbelag aus Fichtenholzdielen oder gleichwertig. Sie wird über Direktabläufe entwässert.

 

3.7. Vorgarten und Terrasse im Souterrainbereich

Dem Wohnzimmer im Souterrainbereich ist zur Köndgenstraße hin ein Vorgarten mit Terrasse vorgelagert. Die Terrasse wurde mit Betonsteinen belegt. Zur Einfriedung des Vorgartens wurde eine Hecke angelegt. Die weitere Gestaltung des Vorgartens mit Pflanzen und Rasen ist Sache des Eigentümers der zugehörigen Wohnung.

 

3.8. Kellergeschoss

Alle Wände im Kellergeschoss wurden entkernt und erhielten einen neuen Aufbau aus Sanier- und Sperrputzen. Die Kellerdecke wurde mit wärmegedämmt, armiert und endbeschichtet.

Der alte Fußboden im Kellergeschoss wurde in den allgemein zugänglichen Fluren und den Räumen des Gemeinschaftseigentums entfernt und durch einen Zementestrich auf Trennlage ersetzt.

Jede Wohneinheit erhielt einen eigenen Kellerraum. Die Kellertrennwände wurden mit OSB-Platten auf Holzständerwerk ausgeführt. Jeder Keller erhält eine Deckenbrennstelle und eine FR-Steckdose, die über den der WE zugehörigen Stromzähler versorgt werden.

Das Kellergeschoss erhielt eine Gemeinschaftswaschküche mit Stellplätzen für Waschmaschinen und Trockner. Die einzelnen Wasch- und Trockenplätze wurden mit Kaltwasserzählern und abschließbaren FR-Steckdosen ausgestattet.

Die Wände der Waschküche wurden bis h=100cm mit keramischen Fliesen gefliest.

In der Waschküche wurde ein Ausgussbecken mit Klapprost montiert. Im Kellergeschoss wurde ein Haustechnikraum eingerichtet. Dieser Raum dient als Standort für die Gas-Brennwerttherme, den Wassererwärmer, die Hauswasserstation, die Telefonanlage, den Sat-Verteiler und die Zähleranlage.

Zusätzlich wurde ein vom Hof aus zu erschließender Fahrradkeller mit Halterungen eingerichtet.

Haustechnikraum, Waschküche und der beide verbindende Flur wurden gefliest. Die anderen Kellerböden wurden mit Fußbodenfarbe gestrichen.

Vorhandene Kellertüren wurden, soweit erforderlich, durch Brandschutztüren, ansonsten durch Türblätter, Röhrenspan, Farbe weiß bzw. Holzgatter ersetzt.

Vorhandene Fenster im Kellergeschoss wurden durch Isolierglasfenster, Außentüren durch Brandschutztüren nach Bauordnung ersetzt.

 

4. Haustechnik

Die gesamte haustechnische Anlage des Gebäudes wurde wie nachfolgend beschrieben entsprechend DIN-Vorschriften neu installiert.

 

4.1. Sanitärtechnik

4.1.1. Bewässerung

• Rohrleitungen für Kalt- und Warmwasser aus Kupfer.

• Absperrbare und entleerbare Steigestränge für Bäder und Küchen.

• Absperrventile und Wasserzähler für Kalt- und Warmwasser in den einzelnen Wohnungen (Zähler als Mietsystem über die Stadtwerke Essen).

4.1.2. Einrichtungsgegenstände Bad/Dusche

(wie in den Plänen eingezeichnet)

• Ein Tiefspül-WC aus Sanitärporzellan, weiß, hängend, Fabrikat Keramag Renova oder gleichwertig, mit Toilettensitz Fabrikat Contento/Pagette oder gleichwertig, mit UP-Spülkasten, Abdeckplatte Fabrikat Geberit Twinline oder gleichwertig. Installationsblock Fabrikat Geberit Kombifix 100

oder gleichwertig.

• Ein/zwei Waschtisch(e) aus Sanitärporzellan, 55 x 44/60 x 48 cm, weiß, Fabrikat Keramag Renova oder gleichwertig, mit verchromter Einhebelmischbatterie Fabrikat Grohe Eurostyle oder gleichwertig und Ablaufgarnitur verchromt.

• Eine Stahlbadewanne, 170 x 70 cm, weiß, Fabrikat Kaldewei Saniform-Plus oder gleichwertig mit Wannen-Brause-Set verchromt, Fabrikat Grohe Eurostyle oder gleichwertig.

• Eine Stahleinbaubrausewanne, 80 x 80 cm, weiß, Fabrikat Kaldewei Duschform 15 oder gleichwertig mit Brause-Einhebelmischer und Brause-Set Fabrikat Grohe Eurostyle oder gleichwertig.

• Eine Duschwand, Eckeinstieg, Fabrikat Kermi Nova 2000 oder gleichwertig.

 

4.1.3. Einrichtungsgegenstände Gäste-WC:

• Ein Tiefspül-WC aus Sanitärporzellan, weiß, hängend, Fabrikat Keramag Renova oder gleichwertig, mit Toilettensitz Fabrikat Contento/Pagette oder gleichwertig, mit UP-Spülkasten, Abdeckplatte Fabrikat Geberit Twinline oder gleichwertig. Installationsblock Fabrikat Geberit Kombifix 100 oder gleichwertig.

• Ein Waschtisch aus Sanitärporzellan, 40 x 32 cm, weiß, Fabrikat Keramag Renova oder gleichwertig, mit verchromter Einhebel-Mischbatterie Fabrikat Grohe Eurostyle oder gleichwertig und Ablaufgarnitur verchromt.

 

4.1.4. Einrichtungsgegenstände Küche

Kalt- und Warmwasseranschluss für Spüle, Kaltwasseranschluss für Spülmaschine.

 

4.1.5. Entwässerung

Kunststoffrohre in der Wohnung bis vor Schacht, Fallleitungen aus Wavin AS-Rohr, schallgedämmt.

 

4.1.6. Raumlufttechnik

Lüftung innenliegender Bäder und WCs mit Einrohrlüftungssystem, mechanisch. Einschalten der Lüfter über getrennten Schalter mit Nachlaufrelais.

 

4.1.7. Heizungstechnik

Das Gebäude wurde mit einer Gas-Zentralheizung mit zentraler Warmwasserbereitung ausgestattet, Gas-Brennwertkessel Logamax GB142

mit ETA Plus - System für optimale Energieausnutzung/minimale Gesamt–Betriebskosten, Fabrikat Buderus. Speicherwassererwärmer in stehender zylindrischer Stahlblechausführung Fabrikat Buderus Logalux Su-300 W. Raumcontroller mit Außentemperaturfühler für die mikroprozessorgesteuerte Regelung des Heizkreises, Fabrikat Buderus RC-30.

Die Wohnungen wurden mit Ventil-Flächenheizkörpern ausgestattet, Fabrikat Buderus Flach-HK Logatrend, profiliert, mit integrierter Ventilgarnitur und Einbauventil.

Die Heizkörper in den Bädern wurden als Handtuchhalter-Heizkörper wand-hängend ausgeführt. Fabrikat Topara 50 oder gleichwertig.

Die Verbrauchserfassung erfolgt über elektronische Wärmemengenzähler (als Mietsystem über die Stadtwerke Essen).

Alle sichtbaren Leitungen im Kellergeschoss erhielten eine ausreichend bemessene Dämmung. Unter Putz verlegte Leitungen wurden entsprechend der Heizungsanlagenverordnung gedämmt.

 

4.1.8. Elektrotechnik

Die gesamte Elektroinstallation des Gebäudes erfolgte als Neuinstallation entsprechend den VDE-Richtlinien und den Vorschriften des örtlichen Versorgungsunternehmens. Die Verlegung erfolgte in den Wohnungen und im Treppenhaus unter Putz bzw. in der Wand oder unter dem Estrich, im Keller und in Nebenräumen auf Putz.

Die Elektroinstallation erfolgte von zentraler Stelle aus im Haustechnikraum über Steigleitungen in die einzelnen Wohnungen.

Alle Räume erhielten Deckenanschlüsse, Schalter und Steckdosen in überdurchschnittlicher Anzahl. In den Wohnungen wurde Schalter- und Steckdosenmaterial Fabrikat Busch-Jäger SI-2000 oder gleichwertig mit Abdeckrahmen weiß montiert. Die einzelnen Räume der Wohnung erhielten folgende Elektroinstallationen:

 

Wohnraum:

• 1 Deckenbrennstelle

• 8 Schukosteckdosen

• 1 TV-Sat-Dose

• 1 Telefondose

 

Arbeitsraum:

• 1 Deckenbrennstelle

• 8 Schukosteckdosen

• 1 Telefondose

 

Flur:

• 1 Deckenbrennstelle in Wechselschaltung

• 2 Schukosteckdosen

• 1 Sprechstelle für Türsprechanlage

 

Bad:

• 1 Deckenbrennstelle

• 1 Wandbrennstelle

• 1 Schukosteckdose als Rasiersteckdose

• 1 Lüfter mit Nachlaufrelais (nur für innenliegende Bäder)

 

Gäste-WC:

• 1 Deckenbrennstelle

• 1 Wandbrennstelle

• 1 Schukosteckdose als Rasiersteckdose

• 1 Lüfter mit Nachlaufrelais (nur für innenliegende WC)

 

Küche:

• 1 Deckenbrennstelle

• 6 Schukosteckdosen als Arbeitssteckdosen

• 1 Schukosteckdose für Spülmaschine

• 1 Herdanschlussdose

• 1 Schukosteckdose für Dunstabzugshaube

• 3 Schukosteckdosen für Lichtleiste Oberschränke

• 2 Schukosteckdosen im Bereich Esstisch

 

Schlafzimmer:

• 1 Deckenbrennstelle

• 6 Schukosteckdosen

• 1 TV-Sat-Dose

• 1 Telefondose

 

Kinderzimmer:

• 1 Deckenbrennstelle

• 4 Schukosteckdosen

 

Abstellräume:

• 1 Deckenbrennstelle

• 1 Schukosteckdose

 

Terrassen/Balkone:

Terrassen und Balkone erhielten eine von innen schaltbare Steckdose und einen Lichtanschluss mit Lampe.

 

Treppenhaus:

Die Treppenhausbeleuchtung wird über ein Zeitschaltrelais geregelt. Jede Etage erhielt eine Brennstelle.

 

Keller:

Schiffsarmaturen und Langfeldleuchten

 

Zählerkästen/Unterverteilung:

Jede Wohneinheit erhielt eine Unterverteilung mit den erforderlichen Sicherungskästen. Die Zählerkästen wurden separat im Haustechnikraum im Kellergeschoss untergebracht.

 

Außenleuchten:

Außenleuchten an den Hauseingängen mit Dämmerungsschalter und Bewegungsmelder. Weitere Außenleuchten als Pollerleuchten mit Bewegungsmelder, Fabrikat Bega oder gleichwertig.

 

4.1.9. TV und Rundfunk

Es wurde eine gemeinschaftliche Satellitenanlage mit zentralem Übergabepunkt im Hausanschlussraum installiert. Die Verkabelung erfolgte bis in die einzelnen Wohnungen. Receiver und sonstige Einrichtungen sind nicht im Leistungsumfang enthalten.

 

5. Ausbau

5.1. Innenputz

Neue Wände erhielten, sofern sie aus Mauerwerk sind, einen einlagigen Kalk-Gips-Putz bzw. für Nassräume einen einlagigen Kalk-Zement-Putz. Bestehender Putz wurde auf den Erhalt geprüft. Lose Putzteile wurden abgeschlagen und neu verputzt. Unebenheiten im alten Putz wurden abgespachtelt und geglättet. Trockenbauwände wurden in den Stößen verspachtelt.

 

5.2. Wandbeläge

5.2.1. Küche

Fliesenspiegel im Bereich der Nassstrecke, Materialpreis bis 15 €/m². Darüber Rauhfasertapete bzw. Wände gespachtelt und weiß gestrichen.

5.2.2. Bad/WC

Wände türhoch mit Keramikfliesen, Materialpreis bis 15 €/m², gefliest. In den Gäste-WCs Wände eingefliest bis ca. 100 cm Höhe, darüber Rauhfasertapete „Erfurt, mittlere Struktur“, oder gleichwertig tapeziert und deckend weiß gestrichen.

 

5.2.3. Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Abstellräume und Flure

Wände und Decken werden mit Rauhfasertapete „Erfurt, mittlere Struktur“, oder gleichwertig tapeziert und deckend weiß gestrichen.

 

5.3. Böden

Im EG, 1. OG und 2. OG wurde der vorhandene Estrich bis zur Rohdecke entfernt. Der neue Fußbodenaufbau besteht aus schwimmendem Zement-Estrich mit Trittschalldämmung.

Die Holzböden des DG erhielten ebenfalls einen schwimmenden Zement-Estrich mit Trittschalldämmung mit Trittschalldämmung.

 

5.3.1. Oberbeläge

Im Flurbereich sowie in Küche, Bad und WC wurden Bodenfliesen im Dünnbettverfahren verlegt, Materialpreis bis 15 €/m².

In den Wohn-, Arbeits- und Schlafräumen wurde Echtholzparkett schwimmend verlegt, Materialpreis bis 40 €/m². Die dauerelastischen Fugen zwischen Bodenbelag und Sockelleiste sind Wartungsfugen, die keiner Gewährleistung unterliegen.

 

5.4. Fenster

Alle Fenster wurden durch Kunststofffenster, Farbe weiß, Fabrikat KBE erneuert. Die Verglasungen wurden als Isolierverglasungen nach den wärmeschutztechnischen Auflagen der EnEV ausgeführt. Im gesamten Gebäude wurde Isopane-Silverstar, K-Wert 1.1 eingesetzt.

Alle Fenster wurden mit Schallschutzverglasung der Schallschutzklasse III ausgestattet. Dachflächenfenster wurden als Klapp-/Schwingfenster mit aufgesetzten, teilweise elektrisch gesteuerten Rollläden montiert. Die Wohnungen im EG und Souterrain erhalten elektronisch gesteuerte Außenrolläden.

 

5.5. Fensterbänke

Außen: Zementputz

Innen: Naturstein/Fliesen.

 

5.6. Türen

• Neue Hauseingangstüren als thermisch getrennte Aluminiumkonstruktion, einbrennlackiert mit Mehrfachverriegelung, Sicherheitszylinder und Bodendichtung.

• Briefkastenanlage Fabrikat Renz, Modellgruppe 10 oder gleichwertig.

• Sprechanlage mit Klingeln und Gegensprechstellen mit Türöffner in jeder Wohnung, Fabrikat Siedle oder gleichwertig.

• Neue Wohnungseingangstüren in Holzdekor, kunststoffbeschichtet, rauchdicht, Schallschutzklasse 2 in endbehandelter Ausführung.

• Profilzylinder mit Aufbohrschutz. Knopfschild und Drückergarnitur, Fabrikat Huga oder gleichwertig entsprechend dem Charakter des Hauses .

• Neue Innentüren in allen Wohnungen, Ausführung Röhrenspan, Oberfläche weiß, kunststoffbeschichtet. Aluminiumdrückergarnituren, Fabrikat Huga oder gleichwertig.

 

5.7. Treppenhaus

Der vorhandene Belag im Eingangsbereich und auf den Absätzen/Podesten wurde vollständig entfernt und durch Naturstein/Fliesen oder gleichwertig ersetzt. Die Wände des Treppenhauses wurden neu aufgebaut und mit Kratzputz beschichtet.

Decken und Treppenunterzüge wurden, je nach Erfordernis, gespachtelt und deckend gestrichen.

Treppenstufen, Geländer und Handlauf wurden aufgearbeitet und entsprechend endbehandelt.

 

6. Außenanlagen

6.1. Innenhof

Die Zuwegungen zu den Hauseingängen und der Durchgang im Innenhof zum Mülltonnenplatz und zum Fahrradkeller wurden mit Betonsteinpflaster auf entsprechendem Unterbau befestigt und entwässert. Die Restflächen des Innenhofes wurden begrünt. Die Begrenzungsmauern wurden instandgesetzt.

 

6.2. Mülltonnenplatz

Der Mülltonnenplatz für drei 110l - Tonnen ist im Innenhof vorgesehen.

 

 

7. Sonderwünsche/Änderungen

Das Bauvorhaben wird auf Grundlage dieser Baubeschreibung erstellt. Alle Preisangaben verstehen sich incl. Mehrwertsteuer. Einzelne Ausführungen können durch gleichwertige Ausführungsvarianten des Käufers geändert werden, soweit es der Baufortschritt zulässt. Sonderwünsche können, soweit es der Baufortschritt zulässt, auf Kosten des Käufers berücksichtigt werden.

 

8. Haftungsvorbehalt

Änderungen in Konstruktion und Ausstattung sowie Farbwahl und Fabrikate bleiben vorbehalten, soweit sie aus planerischen, technischen oder beschaffungstechnischen Gründen oder durch geänderte Vorschriften, behördliche Auflagen, technische Entwicklung oder bauliche Zweckmäßigkeit bedingt sind und durch gleichwertige Leistungen bzw. Materialien ersetzt werden und/oder umweltmäßig gleichwertige oder bessere Lösungen zur Anwendung kommen.

Die Angaben in dieser Broschüre wurden sorgfältig zusammengestellt und auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie entsprechen dem gegenwärtigen Stand des Projektes, den gesetzlichen und sonstigen Vorschriften und Bestimmungen. Von dieser Broschüre abweichende Angaben, Aussagen oder Zusagen sind nur verbindlich, wenn sie vom Herausgeber der Broschüre schriftlich erfolgen.

Grundlage der Bauausführung sind die der Teilungserklärung beiliegenden Grundrisse im Maßstab 1:100. Maßliche Änderungen bleiben vorbehalten, soweit sie sich aus bautechnischen Gründen ergeben und keinen Einfluss auf Qualität und Nutzung des Gebäudes haben. Die oben genannten Grundrisse sind nicht zur Maßentnahme geeignet. Genaue Maße können deshalb nur im fertig gestellten Bauwerk genommen werden.

Architektonische Ausstattungen in den Plänen wie Möblierung, Bepflanzung etc. sind nicht Gegenstand der Baubeschreibung, sondern dienen lediglich als Gestaltungsvorschläge.

 

9. Preise

Die Preise sind Festpreise und dem Preisblatt zu entnehmen. Sie beinhalten die kompletten, schlüsselfertig sanierten Wohnungen entsprechend dieser Baubeschreibung einschließlich Erschließungsmaßnahmen.

Die Kaufpreiszahlungen richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen der Makler- und Bauträgerverordnung.

Nicht in den Preisen enthalten sind die anfallenden Erwerbsnebenkosten wie z.B. Notariatskosten, Grunderwerbsteuer und individuelle Finanzierungskosten des Käufers.

 

Stand: Juni 2005
Herausgeber:
Schlegel Bauträger GmbH
Franziskastraße 67
45131 Essen

HRB 17865

Tel: +49(0) 177 440 15 46
info(at)schlegel-bautraeger.de

www.schlegel-bautraeger.de

 

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